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| NEWS |
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| Juni 2010 MS & BC + Yellow Page: Generalstaatsanwaltschaft Hamburg hebt Einstellungsbescheid der Staatsanwaltschaft auf - die Staatsanwaltschaft Hamburg setzt Ermittlungsverfahren gegen Jan Marks fort unter dem Aktenzeichen 3204 Js 354/09. |
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Mai 2007 Feststellungsklage AG Öhringen (2C 654/04) - Interbusiness Research Insistute SA erscheint nicht, kassiert Versäumnisurteil und muss die Kosten des Rechtsstreits tragen |
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November 1995 The European: "Banned" Swiss database looks for partner in US. ( Ralf Christen, Swissbusinessman) - 00-00-0000 A SWISS-BASED businessman at the centre of a controversial scheme to set up an electronic database of companies is targeting the US after authorities in the UK and Switzerland told him he was breaking the law. Ralf Christen wants to build a Europe-wide database of industrial information for firms seeking partners - but admitted he had run into trouble."We've had problems with people in the UK and in Switzerland who say we are illegally soliciting their involvement in our database and then invoicing them for services they do not want," said Christen. ... |
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| Yellow Publishing Ltd. |
Formularversender ab April 2009 |
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Adresse 1 |
Suite F 1st Floor, 36 Wood Street, Wakefield, W Yorkshire, WF1 2HB, UK (England) |
| Adresse 2 |
Clayton House, 59 Piccadilly, Manchester, M1 2AQ; GB Stand 29. August 2009 - Quelle: Impressum www.gelbeseite.ag |
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unzustellbare Post lässt sich die Yellow Publishing an das Postfach 2003, 36243 Niederaula schicken |
| Kontakt |
Tel. +44.1612970137
FAX:+44.1612970138 Quelle: Domaindaten gelbeseite.ag Rückfax an 0800-329 776 32; www.gelbeseite.ag; info@yellowpublishing.com 29. August 2009 |
| Director |
Coulias, Nicholas 12.12.1960 |
| Übersicht von www.bizzy.info |
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| Bis 19. Februar 2009 hiess die Yellow Publishing Ltd. noch Marketing Solutions & Business Communication Ltd. (MS & BC) - Bei einer Gesellschafterversammlung am 19. Februar wurde in der C./Protectora 10, local 4, 07012 Palma de Mallorca / Spanien die Umbenennung der Firma beschlossen. An dieser Adresse sitzt die Aelskling S.L. von Jan Marks |
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Formularversender bis Feb. 2009 mehr Info |
Adresse |
Suite F 1st Floor, 36 Wood Street, Wakefield, W Yorkshire, WF1 2HB, UK (England) |
| Kontakt |
info@faxforsuccess.com; www.made-in.cc; |
| Director |
Jan Marks September 2008
Kim, Timotheus *02.10.1964; bis September 2008 |
| Für die Branchenbuchmedia Ltd, eine 2009 innerhalb der Schweiz aktive Adressbuchfirma, hat Timotheus Kim die Domain telefon-info.ch registriert Mehr Info |
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| Methode |
| Aktivitäten |
| ab April 2009 in Deutschland / Schweiz aktiv |
| Das
unserer Ansicht nach irreführende Formular - eine ABC-Variante |
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Variante April 2008
Geworben wird hier mit einer angeblich zusätzlichen - kostenlosen - Anmeldung bei "Google". |
Es wird unaufgefordert per Fax verschickt. Im oberen Teil des Formulars tauchen mehrfach die Begriffe "Google" und "kostenlos" bzw. "ohne zusätzliche Kosten" auf. |
Die Firmendaten sind bereits voreingetragen, so dass der Empfänger denkt, es handele sich um einen Korrekturabzug für einen bereits bestehenden Eintrag. Wo die Firmendaten eingetragen werden - nämlich im Internetverzeichnis made-in.cc - ist nur dem kleingedruckten Fliesstext zu entnehmen, ebenso die Kostenpflichtigkeit. |
Der Preis ist monatlich mit 89,- Euro angegeben, obwohl die Vertragszeit 2 Jahre beträgt und jährlich im voraus gezahlt werden muss. |
Variante Juli 2009
Kommt wie immer unaufgefordert per Fax. Es ist überschrieben mit "Gelbe Seiten mit Datenmeldung an www.google.de". |
Rechts oben hat das Formular eine Terminabgabe, es soll bis zum 23. Juli 2009 zurückgeschickt werden - was ja ganz schlüssig ist, wenn es sich um die Printausgabe der "Gelben Seiten" handelt. |
Tatsächlich kommt das Formular aber nicht von den bekannten "Gelben Seiten", sondern von der Yellow Publishing Ltd. mit englischer Geschäftsadresse. |
Im oberen kleingedruckten Fliesstext taucht der Begriff "Google" sieben Mal auf!
Die Firmendaten sind bereits voreingetragen, so dass der Empfänger denkt, es handele sich um einen Korrekturabzug für einen bereits bestehenden Eintrag. Geworben wird diesmal mit einem Eintrag in www.gelbeseite.ag. |
| Die Kostenpflichtigkeit ist wie immer im Kleingedruckten versteckt. Der Preis ist monatlich mit 79,- Euro angegeben, obwohl die Vertragszeit 2 Jahre beträgt und jährlich im voraus gezahlt werden muss. |
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| Gerichtsstand |
| diesmal London |
Droht der Gegner mit einem ausländischen Gerichtsstand, so ist es besser,
die Initiative zu ergreifen und selber in einer Feststellungsklage die
Unwirksamkeit des "Vertrages" feststellen zu lassen - da nach dem "Luganer
Abkommen" tatsächlich eine Klage des Gegners im Ausland möglich ist, wenn
ein ausländischer Gerichtsstand ausdrücklich im Formular benannt wurde. mehr Infos |
Hinweis: Die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Gerichtsstandsvereinbarung ist nicht wirksam wenn die Klägerin dort nicht ihren Sitz hat (vgl. Zöller, § 38 ZPO Rn. 22) |
| 16.05.2008 AG Wiesbaden AZ:
91 C 73/08 - 35 (betr. DPM Presse- und Medienverlag GmbH) |
"Es sind weitere Bedenken bezüglich der örtlichen Zuständigkeit des angerufenen Gerichts entstanden:
Aus einem Parallelverfahren der Klägerin vor dem Amtsgericht Wiesbaden mit dem Aktenzeichen 92 C 4582 / 07 - 31 ist gerichtlich bekannt geworden, dass die Klägerin in Wiesbaden kein Geschäftslokal unterhält. Unter der Anschrift Kreuzberger Ring 21 in Wiesbaden befinde sich nur ein Büroservice, der auch Post für die Klägerin entgegennimmt.
Wenn die Klägerin nicht in Wiesbaden ihren Sitz hat, ist auch die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Gerichtsstandsvereinbarung nicht wirksam (vgl. Zöller, § 38 ZPO Rn. 22)
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Deshalb
sollte immer geklärt werden, ob die Firma tatsächlich dort ihren Firmensitz hat, wo sie behauptet, ihren Firmensitz zu haben - oder ob sie lediglich bei einem Büroservice einen Briefkasten angemietet hat. Bewahren Sie auch Briefumschläge mit Poststempel auf. |
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| Geldeintreiber |
Abacus Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH, Rosmarstr. 104, 50226 Frechen / Deutschland. Tel: 02234-278005; Fax: 02234-278006 |
Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. http://www.inkasso.de/ - Wenn Sie sich genötigt fühlen, können Sie sich bei diesem Verband beschweren. |
August 2009 Ob eine Forderung strittig ist, interessiert Abacus nicht und kündigt nach der Anfechtung ein Titulierungsverfahren in England an, wobei ein einschüchternd wirkendes Gutachten einer englischen Anwältin beigefügt ist. |
Dem Betroffenen steht es "selbstverständlich frei, sich vor einem Londoner Gericht durch eine englische Anwaltskanzlei vertreten und verteidigen zu lassen", so Abacus. |
Das Gutachten hat die Inkassoanwältin Sandra Morrison, Fountain Court,
68 Fountain Street,
GB-Manchester M2 2 FB,
Grossbritannien erstellt - laut Schreiben von Abacus handelt es sich um die Anwältin der Yellow Publishing Ltd. - |
Bisher ist nichts von Klagen in England bekannt. Trotzdem ist es ratsam, sich von einem erfahrenen Anwalt aussergerichtlich vertreten zu lassen ( siehe Anwaltsliste). |
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| Juli 2010 KLS Rechtsanwälte PG, Kirsch Langer Schubert, Gleueler Str. 277,
50935 Köln (Deckstein) vertritt die rechtlichen Interessen der Yellow Publishing Ltd. in England. |
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| Erfahrungen
und Gegenwehr |
| Allgemein |
Februar 2010 Die Nummer, auf welche man das Formular retounieren soll, ist eine internationale Nummer (00)800 329 776 32, verwaltet durch die ITU.int in Genf. Empfänger des Formulars sollten dieses Unternehmen auf die Geschäftemacherei des Halters hinweisen und um Herausgabe der Absenderdaten bitten. |
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Faxwerbung ist nicht erlaubt.
Daher sollte man, wenn man ein unerwünschtes Fax erhalten hat, bei der Wettbewerbszentrale (www.wettbewerbszentrale) eine Beschwerde machen. Möglich wäre auch, die Firma wegen unerwünschter Faxwerbung abzumahnen - wenn man den Absender kennt. |
Nach mehreren von Rechtsanwalt Stefan Richter, Berlin (siehe Anwaltsliste) zitierten
Entscheidungen dürfte es durchaus zulässig sein, ein unerbeten
zugesandtes Eintragungsformular mit unklarem Absender auszufüllen und
zurückzusenden und die Rechnungslegung abzuwarten, um den Verursacher
belästigender Werbung zu ermitteln. |
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Alle, die betroffen sind, sollten ihre Beschwerden an die EU-Kommission (sowie an die nationalen Behörden) schicken, damit das Ausmass des Problems deutlich wird. Mehr Info |
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Betroffenen wird empfohlen, sich umgehend mit ihren Unterlagen (inklusive Formular) an diese Einrichtungen zu wenden - mit der Bitte um Überprüfung, da Sie sich hereingelegt fühlen und es sich bei den oben genannten Limiteds Ihrer Ansicht nach um englische Betrüger-Firmen handelt. Über Zusendung eines Musterbriefs in englischer Sprache, den andere Betroffene verwenden können, würden wir uns sehr freuen. |
Advertising Standards Authority (Self regulatory body)
Advertising Standards Authority, Mid City Place, 71 High Holborn, London, WC1V 6QT,United Kingdom |
UK Government Regulator The Office Of fair Trading
SCAMBUSTERS, Fleetbank House, 2-6 Salisbury Square, London, EC4Y 8JX, United Kingdom; Email: enquiries@oft.gsi.gov.uk |
Local Trading standards
West Yorkshire Trading Standards, P.O. Box 5, Nepshaw Lane South, Morley, Leeds, LS 27 0QP, United Kingdom |
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| Das
Bankkonto |
Informieren Sie die Bank über Ihre Erfahrungen mit der Firma. Banken können Firmenkonten sperren, wenn sie die Geschäftspraktiken einer Firma nicht billigen. unter Was
kann noch getan werden
Hier ein Beispiel für eine erfolgreiche Kontosperrung |
März 2009 Amro Bank IBAN: NL36ABNA0589269674 SWIFT: ABNANL2A
Februar 2009 Hypovereinsbank Hamburg BLZ 200 300 00 KTO 602068075 |
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| Erfahrungsberichte |
Informieren Sie diese Info Seite
über Namen und Methoden, schicken Sie uns neue Formulare, Rechnung, Mahnungen... Beschreiben Sie, wie Sie getäuscht
wurden. |
| Damit helfen Sie anderen! |
Kontakt |
Erfahrungsberichte |
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| Juristisch |
Erfolgt eine Berechnung auf Grund der Faxformulare, wird zwar massiv gemahnt, aber bisher ist nichts bekannt, dass die Firmen auf Zahlung klagen. |
| Ein interessantes Urteil, das sich mit der Angabe des Preises pro Monat auseinandersetzt: |
AG Wiesbaden - 92 C 5103/06 - 22 - vom 25.09.2008 "weil das von der Klägerin versandte Vertragsformular die Vertragsinformationen in einer Art und Weise darstellt, die bei flüchtiger Lektüre einen Irrtum über Laufzeit und Kosten der vertraglichen Leistung begünstigen. So ist dort zum Ersten der monatliche "Marketingbeitrag" angegeben, obwohl eine monatliche Zahlung nach den weiteren Vertragsbedingungen gar nicht in Frage kommt..." |
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